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Erarbeitet und verfasst von allen Mitarbeitern der Werkstätten Gottessegen sowie Angehörigen,
Stand August 2014

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in der Regel die männliche Schreibweise verwendet.
Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sowohl die männliche, als auch die weibliche Schreibweise für die entsprechenden Beiträge gemeint ist.

Die ausführliche Version des Leitbildes
und die damit verbundene Qualitätspolitik finden Sie als Download hier >>>

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Leit-Bild Teil 1
Leit-Bild Teil 2


Präambel:

Die Werkstätten Gottessegen sind...

... eine Einrichtung des Vereins „Christopherus-Haus e.V. für Seelenpflegebedürftige in Dortmund, Bochum und Witten", der 1964 in Dortmund von Ärzten und Heilpädagogen gegründet wurde. Heute sind die Werkstätten Gottessegen gGmbH eine rechtlich selbständige Einrichtung im Christopherus-Haus e.V..

Die vom Menschenbild der Anthroposophie Rudolf Steiners geprägte Pädagogik, Heilpädagogik und Sozialtherapie(4) bilden die Grundlage vielseitiger Aktivitäten. Aus geisteswissenschaftlicher Sicht wird der Mensch angesehen als ein Wesen, das aus Leib, Seele und Geist besteht. Sein Persönlichkeitskern ist geistiger Art und geht durch viele Inkarnationen, die Individualität war also schon vor seiner Geburt da und wird nach seinem Tod weiter leben.

Dieser Persönlichkeitskern ist nach den Aussagen Rudolf Steiners immer gesund, er kann aber durch Vererbung, Umwelt und Störungen im sozialen Umfeld oder durch sein eigenes Karma auf Hindernisse stoßen, die ihm die Entfaltung seiner individuellen Möglichkeiten erschweren.


Leitgedanken:

Die Werkstätten verstehen sich unter anderem als...

... eine Einrichtung, in der die Achtung vor der unvergänglichen Individualität eines jeden Menschen Grundlage allen Handelns ist.
Wir alle streben eine respektvolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit an. Wir wollen die persönliche Initiative und Verantwortung jedes Einzelnen für die Gesamtwerkstatt fördern.

... eine Einrichtung zur Arbeits- und Berufsförderung für Menschen, die nicht oder noch nicht auf dem freien Ausbildungs- und Arbeitsmarkt tätig sein können. Dabei berücksichtigen wir individuelle biographisch bedingte Veränderungen.

... eine Gemeinschaft zusammenarbeitender Menschen. Die sozialen Bedingungen dieser Gemeinschaft wollen wir bewusst gestalten und entwickeln. Das schließt auch die Arbeitsbedingungen aller Gruppen mit ein.

Wir erfüllen mit unserer Arbeit auch eine wirtschaftliche Zielsetzung. Unser Auftrag, die persönliche und berufliche Entwicklung jedes Einzelnen zu fördern, steht dazu nicht in einem Widerspruch. Wichtige gesellschaftliche Entwicklungen wollen wir aufgreifen und uns dabei an unseren Idealen und Zielsetzungen orientieren.

... eine Einrichtung, die durch ihr vielfältiges Angebot hilft, alle Beschäftigten in ihrer Persönlichkeits- und Fähigkeiten-Entwicklung zu fördern.

... eine Einrichtung, die nicht nur den Beschäftigten geschützte Arbeits- und Lebensbedingungen bietet. Um ihre individuellen Entwicklungsfähigkeiten in bestmöglicher Weise zu fördern, können auch die Betreuenden die Begegnung mit dem einzelnen Beschäftigten als Herausforderung zu vertiefter Selbsterziehung und Menschenerkenntnis erleben.

... eine Einrichtung, die die Arbeitsabläufe so zu gestalten versucht, dass sich geringeres und größeres Können in jeder Gruppe ergänzen und dadurch Hilfestellung bei der Inklusion von Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf in
den Arbeitsprozess ermöglicht wird.

... anerkannte sozialtherapeutische Werkstatt, die ergänzend zu den Arbeitsinhalten therapeutische, künstlerische, fortbildende und andere arbeitsbegleitende Maßnahmen bietet, an denen für jeden Beschäftigten grundsätzlich die Möglichkeit der Teilnahme besteht.

Außerdem wird der Pflege des kulturellen und religiösen Lebens ein großer Wert für die Entwicklung des Einzelnen und der Gemeinschaft beigemessen.

... in welcher persönliche Initiative und Mitverantwortung aller hier tätigen Mitarbeiter sich wiederfinden.

Damit bekennt sich die Einrichtung zu einem mitarbeiter-orientierten Führungsstil: Eigenverantwortung und Initiative für soziale und betriebswirtschaftliche Entwicklungen sind erwünscht bzw. zu fördern.

... eine anerkannte sozialtherapeutische Werkstatt, in der die Einbeziehung von Angehörigen, Betreuern und weiteren Bezugspersonen im Lebensumfeld des Seelenpflegebedürftigen erwünscht ist.

... eine Einrichtung, die sich zur gesetzlichen Verpflichtung bekennt, alle Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten aufzunehmen, die vom Fachausschuss für werkstattfähig befunden werden (§ 136 SGB IX i. Verbindung WVO 1+2) unter Berücksichtigung der Behindertenrechtskonvention.

... eine Einrichtung, die sich nicht nur um bestmögliche Erfüllung der Ansprüche der Kunden und Verbraucher in Bezug auf Zuverlässigkeit und Qualität bemüht, sondern ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Qualitätsverbesserungen zu steigern versucht.

... eine Einrichtung, die darum bestrebt ist, für jeden Beschäftigten die für ihn angemessene Arbeit bereitzustellen und den Wert dieser Arbeit zu vermitteln, um damit zugleich seine Leistungsbereitschaft und sein Selbstbewusstsein zu fördern und zu unterstützen.




















Hauptwerkstatt Dortmund

Standort Dortmund
Kobbendelle 40
44229 Dortmund (Kirchhörde)
Telefon: (0231) 97 38-0
Telefax: (0231) 97 38-200

Telefonisch erreichbar
Mo – Do: 8:00 – 15:30 Uhr
Fr: 8:00 – 14:00 Uhr

Zweigwerkstatt Bochum

Standort Bochum
Schmiedestraße 33
44866 Bochum-Günnigfeld
Telefon:    (02327) 98 75-0 
Telefax:    (02327) 98 75-99

Telefonisch erreichbar
Mo – Do: 8:00 – 15:30 Uhr
Fr: 8:00 – 14:00 Uhr

Zweigwerkstatt Dortmund

Zweigwerkstatt Dortmund
Papierprodukte Distelwiese
Ellinghauser Straße 219
44359 Dortmund
Telefon:    (0231) 39 55 490-10
Telefax:    (0231) 39 55 490-17

Gärtnerei Gut Königsmühle
Ellinghauser Straße 309
44359 Dortmund
Telefon:    (0231) 93 69 89-30 (Fax -33)

Landschaftpflege Dortmund
Ellinghauser Straße 309
44359 Dortmund
Telefon:    (0231) 93 69 89-34

Telefonisch erreichbar

Mo – Do: 8:00 – 15:30 Uhr
Fr: 8:00 – 14:00 Uhr

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